ECAR Europäische Städte gegen Rassismus

Über die Hälfte der Berlinerinnen und Berliner hat schon einmal eine Situation beobachtet, in der jemand diskriminiert wurde. Mehr als zwei Drittel der von Diskriminierung Betroffenen haben über ihre Erfahrungen mit jemandem gesprochen, nur ein kleiner Teil jedoch hat sich an eine Behörde oder ein Projekt gewandt. Das zeigt: Bekämpfung von Rassismus und ethnischer Diskriminierung – das geht uns alle in Berlin an.

Das Projekt wird gemeinsam mit der LADS umgesetzt. Die BGZ übernimmt das Projektmanagement und die transnationale Koordination. Die Partnerschaft besteht aus 10 Stadtverwaltungen und NROs aus vier Ländern. Ziel des Projekts ist es, die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit lokaler Strategien und Maßnahmen gegen Rassismus zu verbessern, diese für Städte überall in Europa nutzbar zu machen und die Zusammenarbeit der Städte im Netzwerk zu stärken. Dafür entwickelt die Partnerschaft ein gemeinsames Monitoringsystem.

Die „Vielfalt der Lebensweisen unterstützen und vor Diskriminierung schützen“ ist als Ziel in der Berliner Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und CDU festgeschrieben. Es ist ein Ziel der Koalition, den Schutz jeder und jedes Einzelnen vor Benachteiligung zu verbessern und dem Recht auf Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung zur tatsächlichen Durchsetzung zu verhelfen. Dazu leistet unser Projekt „ECAR Europäische Städte gegen Rassismus“ einen Beitrag.

Auf Berliner Ebene geht es um folgende Schwerpunkte:

  • Weiterentwicklung des Lokalen Aktionsplans gegen Rassismus und ethnische Diskriminierung und Evaluation bisheriger Maßnahmen;
  • Empowerment-Workshops und Entwicklung von Empowerment-Strategien;
  • Fachtagung zum Thema „Engagement von Verwaltung und Zivilgesellschaft gegen Rassismus“;
  • Entwicklung nachhaltiger Netzwerke aus Vertreter/innen von Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Berlin ist seit November 2011 Mitglied im Steuerungskomitee der ECCAR (Europäische Städtekoalition gegen Rassismus). Diese Funktion ermöglicht es, einen intensiven Austausch mit europäischen Städten über Strategien im Kampf gegen Rassismus und ethnische Diskriminierung zu führen.

Klicken Sie auf die Links, um die Anti-Racism Video Spots zu sehen:

Anti-Racism video spot: Hotel

Anti-Racism video spot: Office

Anti-Racism video spot: Street

Anti-Racism video spot: Train

Ausgewählte Produkte

Broschüre „Good-Practice-Ansätze – Wege Ihrer Stadt, Rassismus zu bekämpfen“
Deutsch Englisch Schwedisch Spanisch

Broschüre “Empowerment aus der People-of-Color-Perspektive”
PDF – Deutsch

Empfehlungen aus dem Begleitprozess zur Ausweitung des Landesaktionsplans gegen Rassismus auf die Berliner Bezirke
PDF – Deutsch

Leitfaden zum Monitoring von Rassismus und Diskriminierung auf lokaler Ebene
PDF – Englisch

Empfehlungspapier „How to Combat Racism in Your City”
PDF – Englisch

Abschlusserklärung der Generalkonferenz der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus in Karlsruhe „Welcoming Cities“
PDF – Deutsch

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung des European Union’s Fundamental Rights and Citizenship Programms finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

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Projektdetails

Durchgeführt in:

Deutschland, Österreich, Spanien, Schweden

Laufzeit:

2011 – 2013

Partner in Berlin:

LADS – Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung

Transnationale Partner:

Stadtverwaltungen von Graz (AT), Madrid (ES), Botkyrka und Växjö (SE)

Ansprechperson:

Dr. Hilde Hansen
Tel. +49(30)809941-0

Geber:

Europäische Kommission – Fundamental Rights & Citizenship Programme